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Final 2019 Schweizer Gruppenmeisterschaft Gewehr 300 Meter

Bei den zwei Glarner Finalisten bleibt der Exploit aus

Final 2019 Schweizer Gruppenmeisterschaft Gewehr 300 Meter


Final 2019 Schweizer Gruppenmeisterschaft Gewehr 300 Meter



Die SG Ennenda konnte sich im Feld D durchaus Medaillenchancen ausrechnen. Die Ennendaner hatten in den Hauptrunden stets dominiert und dreimal über 700 Punkte erzielt. Doch am Finaltag in Zürich wollte es ihnen nicht laufen. 690 Punkte erzielten die Ennendaner. Das ist auch ein sehr gutes Resultat, aber es reichte lediglich für Platz 15 im ersten Durchgang. Lediglich die besten 12 kamen in die Halbfinals. Drei Punkte fehlten schliesslich fürs Weiterkommen. Für Ennenda im Einsatz standen Ruedi Feldmann – mit 141 Zählern einziger seines Teams mit dem geforderten Topresultat für einen Spitzenrang – Martin Hürlimann und Roland Rinderer (je 139), sowie Ernst Hürlimann (138) und Beat Hegg (133).

Auf nächstes Jahr verschoben
Für die Ennendaner war es die dritte Finalqualifikation in Folge. In den letzten beiden Finals konnten sie sich jeweils vorne in der Rangliste klassieren. «Waren sie sich diesmal eventuell zu sicher», fragte sich Hans Heierle, der Präsident des Glarner Kantonalschützenverbandes. Für Ennenda heisst es nun: Aller guten Dinge sind vier statt drei. Die ersehnte Medaille kann im nächsten Jahr geholt werden.
Neue Schweizer Meister wurden die Schützen aus Rothenbrunnen mit sensationellen 715 Zählern im Finaldurchgang. Die weiteren Podestplätze nahmen Höri und Wädenswil ein.

Auch Linthal-Auen geschlagen
Der zweite Glarner Vertreter Linthal-Auen reiste ebenfalls mit viel Zuversicht nach Zürich, hatten sich doch die Auener nach fünf Jahren Abstinenz wieder für den Schweizer Final qualifizieren können. Doch der Traum einer Medaille platzte schon früh, nämlich ebenfalls in Runde eins. Auch bei Linthal-Auen blieb das absolute Topresultat aus. Alle Linthaler Schützen hatten zu kämpfen. Am besten kam Andreas Stüssi zurecht (194 Punkte). Auch Fredi Ronner (193), Christoph Kamber (192) und Josef Gisler (191) hielten einigermassen mit. Einen bitteren Tag zog jedoch Brigitte Ryser ein (185). Mit einem Total von 955 Zählern verpasste Linthal-Auen den Halbfinaleinzug um zwei Punkte. Trotzdem: Der resultierende 10. Platz war schon der vierte Top-ten-Platz, den die Gruppe an Schweizer Finals erreichte. Im Frühling waren knapp 700 Gruppen im Feld A in die Gruppenmeisterschaft gestartet, und die Schützen von Linthal-Auen konnten sich nun als Zehnte klassieren. «In Erinnerung bleibt die Gewissheit, dass unsere Gruppe an diesem Final auch einmal einen Spitzenplatz erreichen kann. Das haben die erzielten Resultate der Konkurrenz gezeigt. Somit sollte bei uns genügend Motivation für die kommenden Jahre vorhanden sein», resümierte ein trotzdem zufriedener Auener Gruppenchef Fredi Ronner. Die Goldmedaille holte sich Tafers, Silber ging an Oberwinterthur und Bronze an Aarau.

Auszeichnungen für die Glarner
Die Auszeichnungen für die besten ausgeschiedenen Gruppen während den Heimrunden gibt es im Feld A für Linthal-Auen 2 (mit 953 Punkten in der zweiten Hauptrunde gescheitert) und Niederurnen Stand (mit 950 Zählern in der dritten Hauptrunde ausgeschieden). Im Feld D erhalten die Feldschützen Linthal (689) und die FSG Bilten (684) – beide in der zweiten Hauptrunde ausgeschieden – die Auszeichnung. Im Feld E bekommen sie Niederurnen Stand (Aus mit 682 Zählern in der ersten Hauptrunde) und Matt-Engi (Aus mit 672 Punkten in der zweiten Hauptrunde).


SG Ennenda im Feld D: 
hinten v.l. Roland Rinderer, Ernst Hürlimann, Ruedi Feldmann
vorne v.l. Stefan Baumgartner (Ersatzschütze), Beat Hegg, Martin Hürlimann


Linthal-Auen im Feld A: 
v.l.n.r. Josef Gisler, Christoph Kamber, Brigitte Ryser, Andreas Stüssi, Fredi Ronner



Veröffentlicht:
06:00:00 05.09.2019
Autor:
Remo Reithebuch

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